Werde ich durch Fett wirklich dick?0 Kommentare

Publiziert am 27.08.2009 um 16:25

In Deutschland ist etwa jeder zweite Bundesbürger zu schwer (BMI über 25). Wer zuviel wiegt ißt in der Regel mehr Fett als Normalgewichtige. Die Fette sind in der Zivilisationskost mit 40-45% der zugeführten Nahrungsenergie beteiligt. Dieser Anteil ist viel zu hoch, da Fette die Entstehung von Krankheiten fördert und die körperliche Leistungsfähigkeit verschlechtert.

Der tatsächliche Bedarf liegt bei 6-8 g essentiellen Fettsäuren, das sind viel weniger als 5% der zugeführten Nahrungsenergie. Fette werden in unserem Körper gespeichert, damit sie dort wichtige Organfunktionen unterstützen und fungieren in den Organen als schützendes Polster, im Unterhautfettgewebe als Isolation gegen Kälte und Wärme. Fett ist wichtig für die Versorgung mit fettlöslichen Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren.

Doch zuviel Fett ist nicht gut! Dann nämlich, wenn die Fettzufuhr auf Dauer die nötige Energiemenge übersteigt. was zuviel ist, legt der Körper sofort  in Depots wie Bauch, Hüften, Oberschenkeln und in den Organen an.

Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und Stoffwechselerkrankungen sind die möglichen Folgen.

Bei der Entstehung von Übergewicht spielt Fett eine besondere Rolle. Fett hat einen sehr hohen Energiegehalt (1 g Fett liefert 9,2 Kalorien , 1 g Kohlenhydrate nur 4,1 Kalorien), es wird vom Körper als Energiereserve bevorzugt.Die Verstoffwechslung von Kohlenhydraten beim Menschen wird weitaus besser reguliert, als die des Fettes.

Die Hunger – Sättigungs – Regulation des Körpers spricht besser auf Kohlenhydrate an als auf Fett. Das bedeutet aber nicht: Freie Fahrt für Kohlenhydrate. Auch die machen dick, wenn man auf Dauer soviel davon ißt, daß der Energiebedarf überschritten wird. Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Naturreis, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Gemüse, Salat und Obst aber haben große Vorteile: sie sind reich an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, und sie machen lange satt.

Zur Vorbeugung von Übergewicht sollte der Mensch die Umstellung auf eine fettärmere und gleichzeitig ballaststoffreichere Kost wählen. Die fetthaltigen Lebensmittel sollten nicht mehr als 30 Prozent der Gesamtkalorien sein. Bei einer Energiezufuhr von 2200 Kalorien am Tag, sind das etwa 70 – 80 Gramm Fett. Der Bundesbürger ißt im Durchschnitt fast doppelt soviel – bis zu 120 Gramm.

Achtung vor vesteckten Fetten ! Will man fettarm leben – und das sollten primär Übergewichtigte Menschen – sollte man sehr wachsam auf versteckte Fette sein,wie z.B. Käse, Schokolade, Nüsse,Soßen, Wurstwaren,Pommes frites Sie nehmen den größten Teil der Gesamtfettmenge (ca. 65 %) ein.

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