Was tun bei Reisekrankheit?0 Kommentare

Publiziert am 23.06.2011 um 07:35

Die Sommerferien stehen vor der Tür, das schöne Wetter lädt zu einem Kurztrip ein und trotzdem verzichten viele Menschen aufs Reisen, oder haben vorher schon ein ungutes Gefühl, weil sie wissen, dass ihnen mit Sicherheit auf der Fahrt schlecht oder schwindelig wird.

Die Reisekrankheit – medizinisch Kinetose genannt – ist ein ziemlich weit verbreitetes Phänomen. Besonders Kinder sind davon betroffen, sobald sie im Bus, Auto oder auf einem Schiff sitzen, wird ihnen schlecht, was bis zum Erbrechen führen kann. Aber nicht nur Kinder leiden unter der Reiseübelkeit, auch Erwachsenen wird übel oder schwindelig. Ausgelöst werden die Symptome dadurch, dass das Gehirn die unterschiedlichen Signale (Bewegung und Stillstand) nicht richtig verarbeiten kann und darauf mit der ausschüttung von Stresshormonen reagiert.
Es gibt mittlerweile einige Mittel, die erfolgreich eingesetzt werden.
Allen voran Kaugummis oder Tabletten, die man in der Apotheke kaufen kann, deren Inhaltsstoffe direkt die Gehirnreaktion beeinflussen. Wer auf natürliche Alternativen zurückgreifen will, dem sei Ingwer empfohlen. Ob als Kapsel, Bonbon oder roh – kurze Zeit vor Reisestart eingenommen, hilft Ingwer, die Symptome zu lindern. Es gibt auch einige homöopathische Mittel, die die Übelkeit besänftigen, die allerdings abhängig von der Art und Ausprägung der Symptome ausgewählt werden.
Ansonsten ist es ratsam, vor der Abfahrt möglichst nicht viel und schwer zu essen und aufs Lesen im Auto oder im Bus zu verzichten.
Wenn Sie schon wissen, dass Ihnen eventuell übel wird, dann bitten Sie im Reisebus um einen vorderen Platz, da es hinten meist besonders schaukelt. Achten Sie auf konstante Frischluftzufuhr und möglichst viele Pausen.

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