Neben Orangenhaut und überflüssigen Pfunden gehören Dehnungsstreifen zu den Dingen, auf die wir gern verzichten würden. Die lästigen Risse im Bindegewebe treffen Männer und Frauen gleichermaßen, wobei Frauen durch Schwangerschaften und häufigere Gewichtsschwankungen aufgrund von Diäten mehr damit zu kämpfen haben.
Stellt sich also die Frage, ob – und wenn ja dann - wie man Dehnungsstreifen verhindern kann.
Sie entstehen, wie schon der Name sagt, hauptsächlich durch starke Dehnung der Unterhaut an Stellen, wo viel Bindegewebe vorhanden ist. Ist das Bindegewebe dort schwach, reißt es leicht.
Das beste Mittel gegen Dehnungsstreifen ist Sport. Allerdings in gemäßigter Form und möglichst ein Leben lang – von Kindheitstagen an. Durch Sport wird das Gewebe gestrafft und gefestigt, regelmäßiges Training erhöht die Elastizität der Haut und Sport baut Muskeln auf. Alles Faktoren, die die Bildung von Dehnungsstreifen verhindern können. Dazu sollte die Haut natürlich gepflegt werden, denn mit zunehmendem Alter verliert sie ihre Elastizität und das Kollagen nimmt ab.
Bewährt haben sich Körperöle oder Cremes, die einen hohen Vitamin E-Anteil aufweisen. Meist sind das Produkte, die für Schwangere vermarktet werden, was nicht bedeutet, dass sie nicht von jedem genutzt werden können.
Haben sich Dehnungsstreiefn erst einmal ausgebreitet, sind sie von der Struktur her wie kleine Narben. Das bedeutet leider, dass es bisher kein effektives Mittel gibt, durch das sie restlos beseitigt werden können. Auch wenn viele Anbieter es versprechen – ganz los werden Sie die Dehnungsstreifen weder mit Lasertherapie noch mit Dermabrasion. Sie erreichen lediglich eine Verblassung der Narben – was allerdings auch über die Jahre auf natürlichem Wege geschieht.
Am besten, sie lassen die lästigen Streifen gar nicht erst entstehen. Gesunde Ernährung, kein Gewichts Auf und Ab und viel Bewegung halten Ihr Bindegewebe auf natürliche Art straff!

