Zum Pole Dance gibt es für mich genau zwei Assoziationen.
Meine eher unguten Erinnerungen an das verhasste Stangenklettern im Schulsport, wo ich immer wie ein nasser Sack hing und mir die Füße wundgerieben habe und den erotischen Stangentanz leicht bis kaum bekleideter Damen in irgendeiner Bar an der Reeperbahn.
Fakt ist allerdings – Pole Dance ist soviel mehr, so anders als meine Assoziationen und vor allem, Pole Dance liegt absolut im Trend. Es gibt wohl kaum noch eine Stadt in Deutschland ohne Pole Dance Kurse.
Zu Recht – denn mal ganz abgesehen, von der erotischen Komponente, trainiert man Kraft, Flexibilität, Eleganz und Ästhetik und hat dabei noch richtig Spaß. Rund 300 verschiedene Figuren gibt es, dass heißt, Langeweile wird nicht aufkommen.
Natürlich braucht Pole Dance unglaublich viel Übung. Immerhin gilt es, sein eigenes Körpergewicht an der Stange zu halten und das hat nicht selten schon auch akrobatische Züge. Wesentlich für das Gelingen ist ein gute Beweglichkeit und Flexibilität in den Gelenken – alles Komponenten, die sich bessern, je öfter man trainiert.
Wer übrigens glaubt, Pole Dance wäre nur etwas für junge, schlanke Frauen, der irrt, denn eigentlich gibt es für den Tanz an der Stange weder ein Alterseinschränkung noch sind ein durchtrainierter Körper oder ein Höchstgewicht maßgebend für den Einstieg.
Erkundigen Sie sich doch einfach mal, ob es in ihrer Stadt schon ein Studio gibt, welches Pole Dance anbietet und dann ran an die Stange! Gerade für Mensche die viel sitzen, ist der neue Trend ein idealer Ausgleich, sind doch vor allem Körperspannung und Aufrichtung gefragt.

