Idealer Energieschub nach dem Workout

Ernährungstip: Leckeren fruchtigen Shake nach dem Workout

Nach dem Workout die richtigen Nährstoffe aufzunehmen unterstützt den Aufbau der Muskulatur, die gesunde Ernährung und bringt dem Körper eine schnellere Erholung nach dem Training. Innerhalb von ca. 30 Minuten nach dem Training nehme eine Snack, Smoothie oder eine Mahlzeit, die mindestens 20-30 Gramm Eiweiß  und ca. 40-90 Gramm Kohlenhydrate enthält. Die Ernährungsberater von Ebody gibt euch 4 leckere Shakes-Rezepte, die den Flüssigkeitshaushalt auffüllen und euch die notwendigen Eiweiße und Kohlenhydrate geben. Du fühlst sich danach fitter und dein Training zeigt bessere und schnellere Resultate.

Blaubeer-Bananen Shake

Eine Mischung aus fettarmen Blaubeer Yoghurt,Bananen Stücke und gefrorenen Blaubeeren sind die Basis dieses super leckeren, cremigen Shake. Der Shake hat 17 Gramm Eiweiß und 72 Gramm Kohlenhydrate

Zutaten:

  • 250 ml Soyamilch
  • 1 Tasse fettarmen Blaubeeryoghurt
  • 1/2 Tasse gefrorene Blaubeeren
  • 1/2 Banane

1 Portion beinhaltet:

Kalorien                      405

Eiweiß                         17g Kohlenhydrate 72 g

Fett                               7g Balaststoffe 7g


Ananas Erdbeer Shake

Frische Erdbeeren mit frisch geschnittener Ananas macht diesen Shake zu einen absoluten Sommerhit. Jede Portion enthält 21 Gramm Eiweiß und 65 Gramm Kohlenhydrate.

Zutaten:

  • 1 Tasse fettarme Milch
  • 1 Tasse crashed Eis
  • 1/2 Tasse Ananasstücke
  • 1 Tasse gefrorene Erdbeeren
  • 100 Gramm fettarmen Streichkäse (Philadelphia)

Zubereitung:

  1. Ananasstücke schneiden bis du ½ Tasse voll hast.
  2. gebe in einen Shaker die Ananasstücke und die 1 Tase gefrorenen Erdbeeren.
  3. Gebe 1 Tasse Milch, 1 Tasse chrashed Eis, 100 Gramm
  4. Mixe alles zusammen bis zur gewünschten Cremigkeit

1 Portion beinhaltet:

Kalorien:                      358

Eiweiß:                           21 g

Fett:                                 4 g

Kohlenhydrate:            65 g

Auch im Frühling sind Vitamine wichtig

Nicht nur im Herbst gehört vitaminreiche Nahrung auf unseren Tisch, sondern auch bei wechselhaftem Frühlingswetter ist eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung unabdingbar. Gerade für ältere Menschen bringt das Wechselhafte Wetter ein erhöhtes Infekt-Risiko mit sich. Obwohl man sich so sehr auf die Sonne gefreute hat, ist man plötzlich müde und abgeschlagen. Mit einem guten Immunsystem kann das nicht passieren, welches man auch im Frühling weiter kontinuierlich mit Nährstoffen wie pflanzliche Öle, Fisch und Fleisch versorgen sollte. Eine Überdosierung an Vitaminen sollte man aber vermeiden. So bedarf es beispielsweise keiner zusätzlichen Vitamin A Pillen. In den beschrieben Lebensmitteln befindet sich ausreichend Vitamin A für unsren Körper. Wichtig ist vor allem das Zusammenspiel der verschiedene Vitamine. So ntützt es nichts, wenn man viel Vitamin A zu sich nimmt un die restlichen Vitamine dabei auf der Strecke bleiben, sondern nur das Zusammenspiel der Vitamine A, D, C und E können auf Dauer für ein starkes Immunsystem sorgen.

Zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung gehören pflanzliche Öle für den Vitamin E Bedarf dazu. Auf keinen Fall sollten sie billiges Industriefett im Haus haben. Nehmen sie ruhig jeden Morgen nach dem Aufstehen, ein kleines Glas Olivenöl zu sich. Das macht ihre Gefäße geschmeidig und lässt bestimmt länger leben. Die Menschen am Mittelmeer werden schließlich auch steinalt. Zu Mittag gibt es dann fetten Fisch, der für das Vitamin D sorgt und das Vitamin A bekommen sie durch den Verzehr von Eiern, Butter und Käse. Aber bitte den Spaziergang an der frischen Luft nicht vergessen, denn Vitamin D braucht Tageslicht. Dann gönnen Sie sich noch einen frischgepressten O-Karottensaft-Mix. Mangos schmecken übrigens lecker und sind ebenfalls sehr wertvoll.

Sind Ostereier gesund?

Jeder kennt das Gerücht, wenn man viele Eier ist, erhöht sich automatisch der Cholesterinspiegel. Was ist dran an diesem Gerücht? Muss man Ostern auf sein Osterei verzichten?

Ein normales Ei enthält viel Eiweiß und Eigelb. Im Eigelb sind etwa 220 Milligramm Cholesterin enthalten. Diesen Stoff benötigt unser Körper, um bestimmte Hormone oder Vitamin D zu bilden. Ohne Cholesterin geht es also nicht. Im Ei stecken aber auch lebenswichtige Vitamine wie Vitamin B12, Vitamin A sowie die Mineralstoffe Eisen, Selen und Calcium.

Weil unser Körper Cholesterin selber bildet, wird nur ungefähr ein Drittel mit der Nahrung zugeführt. Bis dato gibt es noch keinen konkreten klinischen Nachweis, dass der Konsum von Eiern in großer Zahl sich negativ auf unseren Cholesterinspiegel auswirkt. Die Blutfette werden eher durch die Aufnahme von gesättigten Fettsäuren beeinflusst, als von ein paar Ostereiern. Wer oft Fritten und fette Wurst zu sich nimmt, hat gute Chancen auf einen erhöhten Cholesterinspiegel.

Studien aus den USA zeigen, dass der Körper die eigene Cholesterinproduktion drosselt, wenn von außen zu viel Cholesterin zugeführt wird. Das im Ei enthaltene Lecithin senkt zudem die Abgabe des Cholesterins in den Blutkreislauf. Es wird einfach ausgeschieden. Somit sind Eier aufgrund ihrer wertvollen Nährstoffe und ihrer geringen Kalorienzahl als gesunde Nahrung zu empfehlen. So kann man durchaus sieben Eier in der Woche verspeisen. Wer hingegen öfter in der Woche auf Fastfood-Burger zurückgreift, der erhöht sehr wahrscheinlich sein Blutcholesterin aufgrund der vielen gesättigten Fettsäuren. Hier ist es besser, lieber ein gekochtes Ei zu essen, statt in einen Burger-Laden zu gehen.

Niemand muss also auf seine Ostereier verzichten.

Laufen und Ernährung

Dieser Tage beginnt für viele Läufer die neue Laufsaison. Wichtig sind nicht nur passende Kleidung und neue Laufschuhe, sondern auch ein realistischer Trainingsplan sowie eine gesunde Ernährung, denn Läufer haben grundsätzlich einen erhöhten Nährstoffbedarf. Doch welche Nährstoffe sollte man zu sich nehmen und in welchen Mengen?

Wichtig sind Kohlehydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Viele werden jetzt denken, dass diese Nährstoffe doch jeder Mensch benötigt. Das ist richtig, aber ein Läufer, der an Wettkämpfen teilnimmt und bei jedem Wetter sein Training absolviert, hat einen hohen Verlust an Spurenelementen und Mineralstoffen, der wieder ausgeglichen werden muss. Aus diesem Grund sollten Läufer auf Elektrolytgetränke zurückgreifen. Diese Getränke stecken voller Mineralien insbesondere mit Natrium und eignen sich sowohl für extreme Ausdauerbelastungen als auch für kurze Trainingseinheiten. Nach Ansicht des Deutschen Sportbundes ist das optimale Elektrolytgetränk die ganz normale Apfelschorle. In der Apfelschorle ist alles drin, was der Körper während und nach dem Training benötigt. Die Mischung sollte aus zwei Dritteln natriumreichen Mineralwasser und einem Drittel Apfelsaft bestehen. Somit ist der Körper ausreichend mit Mineralstoffen, Zucker und Salzen versorgt.

Wenn der Hunger beim Training zu groß wird, hilft eine Tüte Studentenfutter weiter. Die Mischung aus Rosinen und Nüssen enthält viel Magnesium und Kalium. Die Portion Kieselsäure gibt es erst nach dem Training in Form eines ordentlichen Weißbieres dazu.

Wer kein Magnesium zu sich nimmt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er an Krämpfen oder Schlaflosigkeit leidet. Man fühlt sich zudem noch schlapp und träge.

Das eBody-Team empfiehlt allen Läufern die Aufnahme von Vitamin C, Magnesium, Kalium, Zink, Aminosäuren und Kieselsäure. So wird die kommende Laufsaison erfolgreich verlaufen. Viel Spaß beim Training.

Hautpflege im Frühling

@flickr by marcojuergens

Heute war der erste schöne warme Tag mit viel Sonne in unserem Land. Nach dem langen und harten Winter mit fast 75 Schneetagen zog es die Menschen förmlich auf die Straßen. Die ersten Cafés hatten ihre Stühle und Tische aufgestellt, so dass man die erste Frühlingssonne in vollen Zügen genießen konnte. Die warmen Wintersachen bleiben nunmehr im Schrank und machen T-Shirt und kurzen Röcken Platz. Nur leider hat bei vielen Menschen im Winter die Haut gelitten unter der trockenen und kalten Luft. Spröde Haut ist oft das Ergebnis eines viel zu langen Winters mit viel Heizungsluft. Doch wie kann man seine Haut Fit für den Frühling machen?

Unsere Haut benötigt auf der einen Seite Pflege, auf der anderen Seite kann sich unsere Haut aber auch selber pflegen, denn sie kann sich perfekt an fast alle Umweltbedingungen anpassen. Deshalb gilt, nicht so oft und vor allem nicht zu lange duschen. Der Säureschutzmantel der Haut darf nicht geschädigt werden. Zu viel Pflege und zu viele Cremes können zur Schädigung des Säureschutzmantels beitragen. Man sollte auch nicht zu heiß duschen und baden. Besser ein schönes Bad in salzhaltigem Wasser nehmen, denn Salz schützt die Haut. Selbst wenn man länger als eine halbe Stunde in einem Salzbad gesessen hat, findet man an den Fingern keine Wölbungen vor.

Beim waschen der Haut sollte man auf Seife verzichten und lieber auf ölhaltiges Duschbad zurückgreifen. Nach dem Wasserbad sollte man eine fettreduzierte Creme zur Nachpflege verwenden. Die Haut muss sich im Frühling nicht mehr auf große Temperaturwechsel und trockene Heizungsluft einstellen, so dass keine stark fettenden Cremes mehr benötigt werden.

Wer sich bei jedem Sonnenstrahl auf ein Sonnenbad einlässt, sollte seine Haut mit dem passenden Sonnenschutz versehen. Nicht nur im Sommer muss die Haut vor Strahlung geschützt werden, sondern bereits mit der ersten Sonneneinstrahlung. Ab Ostern empfehlen Experten sogar die Verwendung von Cremes mit einem Sonnenschutzfaktor 20. Nicht zu vergessen ist eine gesunde Ernährung, damit unsere Haut die Nährstoffe bekommt, die sie benötigt, um lange schön zu bleiben.

Mit gesunder Ernährung in den Frühling starten

In der Übergangsphase zwischen Winter und Frühling müssen wir mit Schmuddelwetter und Temperaturschwankungen rechnen. Dieses Wetter ist für Krankheitserreger ideal. Wie kann man sich dagegen schützen? Man kann sich warm anziehen, doch weder Schal noch Mütze bieten ausreichend Schutz gegen Krankheitserreger und Viren.  Der beste Schutz ist immer noch ein intaktes Immunsystem. Ein starkes Immunsystem kann man durch gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung gezielt aufbauen. Bewegung kann man heute mit professionellen Trainingsplänen organisieren. Wichtiger ist jedoch eine vernünftige Grundlage und diese kann man durch gute Ernährung schaffen.

Bereits beim Betreten eines gut sortierten Supermarktes kann man viele Produkte für seine gesunde Ernährung finden. In aller Regel stößt man nämlich hier als erstes auf ein Regal mit viel Obst und Gemüse. Man sucht sich die Vitaminbomben heraus. Dazu zählen Äpfel, Kiwi, Paprika, Kartoffeln, Sauerkraut und Rote Bete. Bei diesen Produkten können Sie richtig zugreifen und essen, soviel sie möchten. Vernünftiger wäre es jedoch, fünf Portionen über den Tag verteilt zu sich zu nehmen. So kann der Körper die Vitamine optimal verarbeiten. Vitamine sollten dem Körper immer in ausreichender Menge zugeführt werden. Darüber hinaus sind weitere Nährstoffe notwendig, die, wie Vitamine auch, zur Stärkung des Immunsystems beitragen. Wichtige Nährstoffe sein Zink, Selen und Eisen. Diese finden sie in Hülsenfrüchten und in Getreide wieder. In Grünkohl, Zwiebeln und Beeren sind unter anderem Quercetin enthalten. Dieser Stoff wirkt antibakteriell.

Mit einer gesunden Ernährung ist man für die Übergangszeit gut gerüstet. Sollte man trotzdem krank werden, dann kann man diese mit einer ausreichenden Vitaminzufuhr schneller überstehen.

Mit gesunder Ernährung gegen Diabetes

In Deutschland steigen die bekannten Diabetesfälle von Jahr zu Jahr weiter an. Derzeit sollen in Deutschland rund 6 Millionen Menschen von dieser Stoffwechselkrankheit betroffen sein. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich bei ungefähr geschätzten zehn Millionen Menschen. Trotzdem: Wer sich gesund ernährt und viel bewegt, hat gute Chance, dieser Krankheit präventiv zu begegnen. Gesunde Menschen als auch Diabetiker nehmen jeden Tag Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße zu sich. Das soll auch so sein, nur kommt es immer auf die Menge der zugeführten Nährstoffe an. Diabetiker sollen beispielsweise die Hälfte ihres täglichen Energiebedarfs über Kohlenhydrate decken.

@pixelio/rainersturm

Dazu zählen Brot, Nudeln, Reis und Kartoffeln. Die Unterschiede machen sich bereits bei genauer Betrachtung bemerkbar, denn wer den ganzen Tag nur Weißbrot statt Vollkornbrot zu sich nimmt, hat kaum die Chance seinen Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum konstant zu halten. Sind die Lebensmittel reich an Ballast- und Vollkornstoffen, dann steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam. Nimmt man dagegen ein Stück Kuchen zu sich, dann steigt der Blutzuckerspiegel schnell an und fällt dann wieder in sich zusammen. Zucker und Weißmehl sollten nur in geringen Mengen aufgenommen werden.

Fett spielt für eine gesunde Ernährung ebenfalls eine wichtige Rolle. Ein Zuviel an gesättigten Fettsäuren kann zur Entstehung von  Kreislauf- und Herzerkrankungen beitragen. Deshalb Vorsicht bei allen gebackenem und frittiertem und den daraus hergestellten Produkten. Ungesättigte Fettsäuren sind dagegen erlaubt, denn diese schützen unser Gefäßsystem. Greifen sie deshalb zu Pflanzenölen statt zu Schmalz und Butter.

Viele Krankenkassen bieten mittlerweile Ernährungskurse an. So auch die BKK VBU. Hier lernt man, dass nicht alle Lebensmittel für Diabetiker gekauft werden müssen. Wer mit den normalen Lebensmitteln gut umgehen kann und diese in nur geringen Mengen zu sich nimmt, hat genauso viel Freude am Leben, wie ein Mensch ohne Diabetes. Die spezielle Broschüre der BKK VBU zu diesem Thema kann man unter der 01802 Servicenummer 01802 31 31 72 bestellen.

natürliche Nahrungsergänzung

Wer sich viel bewegt und aktiv Sport treibt, der sollte mal über eine natürliche Nahrungsergänzung nachdenken. Der menschliche Körper benötigt nach einem guten Training Nährstoffe. Angefangen von Mineralstoffen, über Vitamine bis hin zu Eiweiß, damit die Muskulatur wachsen kann. Wer beispielsweise dreimal in der Woche zum Fitness geht, der benötigt eine ordentliche Portion Eiweiß. Insofern sollte man nach dem Krafttraining sich einen Magerquark mit Früchten, Fisch oder ein Stück Fleisch können. Allerdings sollte man auf kohlenhydratreiche Beilagen wie beispielsweise Reis, Nudeln, Brot oder Kartoffeln am Abend verzichten. Um das ganze Ernährungsprogramm noch abzurunden, sollte man noch ein paar Vitamine zu sich nehmen. Diese sollten in natürlicher Form belassen sein. So kann man Orangen oder Zitronen essen, die viel Vitamin C enthalten. Vitamin C in Form von Früchten kann man den ganzen Tag zu sich nehmen, denn eine Überkapazität an Vitamin C wird vom Körper wieder ausgeschieden.

Natürliche Nahrungsergänzung ist gut und schön, sollte uns aber nicht davon abhalten, auch Dinge zu essen, die uns schmecken und gut tun. Wer sich nur geißelt, verliert schnell den Spaß am Leben. Der Körper holt sich, was er benötigt. Wenn man Appetit auf eine Schokolade hat, sollte man sich diese durchaus gönnen. Wichtig ist nur, dass man dabei auf Qualitätsschokoladen zurückgreift. Diese gibt es mittlerweile in jedem guten Supermarkt, so wie es auch Bannen, Käse und Avocados gibt. Alles natürliche Nahrungsmittel die bereits für wenig Geld zu haben sind und die unser Körper benötigt, um sich gesund zu entwickeln.

Bild: @pixelio/gänseblümchen

Vollwerternährung

@flickr.com/upnone

Die Vollwerternährung bietet, über die vorangegangenen Grundregeln zur gesunden Ernährung hinausgehend, einige zusätzätzliche Gedanken, die die Ernährung über die Bedarfsdeckung hinaus betrachtet. Nach jeweiligen Grad ihrer Verarbeitung werden die Nahrungsmittel in fünf Wertstufen eingeteilt. Folgende Prinzipien liegen der Vollwert Ernährung zu Grunde:

– überwiegend ovo-lacto-vegetabile Kost

– Lebensmittel aus kontrolliert biologischer (ökologischer) Landwirtschaft sind zu bevorzugen

– die Nahrung soll einen möglichst geringen Verarbeitungsgrad durch Prozeßtechniken und       Zubereitungsverfahren haben

– isolierte und raffinierte Produkte, wie Zucker und Auszugsmehle sowie Genußmittel, sollen gemieden werden

– es werden bestimmte Lebensmittel statt einzelner Nährstoffe empfohlen.

Nahrungsmittel Wertstufen

Stufe 1 Besonders empfehlenswert: unveränderte Lebensmittel: gewaschen, gekühlt, entspelztes Getreide, geschälte Früchte

Stufe II Sehr empfehlenswert: bearbeitete Lebensmittel: geschnitten, geraspelt, gehobelt, geschrotet, gemahlen, geschält, kalt gepreßt, enzymatisch mit Hilfe von Milchsäurebakterien verändert

Stufe III Empfehlenswert: erhitzte Lebensmittel: blanchiert und eingefroren, im eigenen Saft gegart, gekocht, gebacken, pasteurisiert, heiß gepreßt, mit hohem Druck gepreßt, zentrifugiert, getrocknet, homogenisiert, entrahmt,geräuchert

Stufe IV Weniger empfehlenswert: verarbeitete Lebensmittel: gefiltert, gesiebt (Auszugsmehle), poliert(Reis), gebraten, geröstet, ultrahocherhitzt, sterilisiert, konserviert

Stufe V Nicht empfehlenswert: isolierte Lebensmittel und Fertigprodukte: z. B. raffinierter Zucker

Durch diese Grundprinzipien soll der Körper optimal mit allen essentiellen Nahrungsinhaltsstoffen versorgt werden. Durch eine optimale Ausbildung von Abwehrkräften gegenüber Krankheiten soll der Körper gesund erhalten und eine optimale körperliche und geistige Entwicklung der Leistungsfähigkeit ermöglicht werden. Die Vollwert-Ernährung hat eine ökologische Lebensweise durch Meidung von Veredelungsverlusten, Energieeinsparung und Schonung der Umwelt zum Ziel. Damit ist sie geeignet, Menschen in Industrie- und Entwicklungsländern langfristig bei einer vorteilhaften Lebensweise zu unterstützen — und zudem konkret zur Verminderung der Kosten im Gesundheitswesen beizutragen, indem ernährungsabhängige Erkrankungen verringert werden.

3.Teil Zehn Regeln für eine gesunde Ernährung

Regel 7 bis 10

7. Weniger tierisches Eiweiß

Auch wenn tierisches Eiweiß im Vergleich zum pflanzlichen in der Regel eine höhere biologische Wertigkeit aufweist, das heißt, vom menschlichen Organismus besser zu verwerten ist, bringen die tierischen Eiweißlieferanten nicht nur Gutes. Neben dem besonders hochwertigen Eiweiß liefern Fleisch, Wurst und Eier nämlich auch unerwünschte Begleitstoffe, wie gesättigte Fette, Cholesterine, Purine (die in entsprechend hohen Konzentrationen Gicht auslösen können) und Salz. Daher sollte sich der Fleischverzehr auf zwei bis drei kleine Portionen (maximal 150 Gramm) pro Woche beschränken.  Obst- oder Gemüsesäfte sollten nach Möglichkeit verdünnt (mindestens 1:1) getrunken werden. So sparen Sie nicht nur eine Menge Energie, sondern die Säfte können auf diese Weise schneller vom Organismus aufgenommen werden.

8. Öfters kleinere Mahlzeiten

Fünf kleinere Mahlzeiten kurbeln nicht nur Ihren Stoffwechsel an, sondern lassen auch die im Verlauf eines Tages zwangsläufig auftretenden Leistungstiefs weniger gravierend ausfallen. Essen Sie also ein zweites Frühstück und einen Nachmittagsnack. Lassen Sie dafür die Hauptmahlzeiten kleiner als üblich ausfallen damit Ihre Gesamtenergiezufuhr nicht über das benötigte  ansteigt. Ist Ihr Körpergewicht normal, dürfen Sie sich sogar einen kleinen Spätimbiß nach dem Abendessen gönnen.
Sie nicht häufiger als zwei- bis dreimal wöchentlich konsumieren. Essen Sie anstelle häufiger Fleischmahlzeiten lieber zweimal pro Woche Seefisch. Dieser liefert neben hochwertigem Eiweiß auch größere Mengen an Jod, das sonst kaum noch in der Nahrung steckt. Wenn Sie darüber hinaus Ihre pflanzlichen Eiweißquellen mit anderen Eiweißlieferanten, wie zum Beispiel Milch, Milchprodukte oder Getreide, kombinieren, brauchen Sie selbst als Kraftsportler keine mangelnde Eiweißversorgung zu fürchten.

9. Trinken mit Verstand

Über Getränke ist die schnellste Energiezufuhr ohne einen vergleichbaren Sättigungseffekt möglich. Da diese Energie, insbesondere wenn sie aus Limonaden oder sogar aus alkoholischen Getränken stammt, keinen entsprechenden Nährwert liefert, lau-
tet die Empfehlung, möglichst weitgehend auf solche Getränke zu verzichten. Speziell der Alkohol, der in reiner Form circa 7 kcal pro Gramm liefert, sollte niemals als Durstlöscher eingesetzt werden. Größere Mengen Alkohol beeinflussen nicht nur die Reflexe und die Koordination negativ, sondern führen regelmäßig konsumiert im schlimmsten Falle zur Sucht und schädigen dann auch die inneren Organe wie Leber, Nieren, Magen und Darm sowie das Gehirn. Ideal läßt sich der Flüssigkeitsbedarf, der mit rund 2 Litern über Getränke gedeckt werden sollte, durch Mineralwasser oder Früchtetees absättigen.

10. Schmackhaft und nährstoffschonend zubereiten

Garen Sie möglichst kurz und mit wenig Wasser oder Fett, um Nährstoffe und Eigengeschmack der Speisen zu erhalten. Um sie zu schonen, sollten Sie Gemüse und Obst kühl dunkel lagern, möglichst schnell verbrauchen und niemals lange warmhalten. Außerdem sollten Sie es vor dem Schneiden waschen und nur grob zerkleinern, damit die Oberfläche, von der aus Nährstoffe verloren gehen können, möglichst klein bleibt. Auch Mineralstoffe gehen durch Wässern verloren. Eine schonende Zubereitung wirkt sich zudem nicht nur positiv auf den Nährstoffgehalt sondern verbessert auch die geschmackliche Qualität erheblich