Darf ich mit Muskelkater weitertrainieren?

Wer von uns kennt das nicht? Hochmotiviert springen wir in die Turnschuhe oder gehen ins Fitness – Studio um endlich den gehassten Winterspeck abzutrainieren. Wir fordern alles von uns, sind ehrgeizig und wollen so schnell wie möglich ein Ergebnis sehen. Leider schießen wir mit dieser Strategie viel zu oft über das Ziel hinaus. Wir überfordern den Körper und die Muskulatur, die uns dafür mit einem kräftigen Muskelkater bestraft.

Wie genau der Muskelkater denn nun eigentlich entsteht, darüber streiten Wissenschaftler bis heute.
Ging man früher davon aus, dass der Muskelkater durch Milchsäure (bzw. Laktat), die sich im Muskel ansammelt ausgelöst wird, zeigen neuere Untersuchungen, dass es bei Überbelastung der Muskeln zu feinen Rissen in den Muskelfasern kommt.  Durch diese Risse kann Wasser in die Fasern eindringen, was im Verlauf von ein bis zwei Tagen zu einer vermehrten Wasseransammlung (Ödemen) in den Muskelfasern führt.  Die Muskelfaser schwillt an und wird gedehnt. Das verursacht einen Dehnungsschmerz und vermutlich ist der für den schmerzhaften Muskelkater verantwortlich.

Also heißt die erste Devise: Lassen Sie es langsam angehen. Vor allem nach längerer Winterpause lohnt es sich, Gewichte und Geschwindigkeit allmählich zu steigern. Kommt der Muskelkater trotzdem, dann wäre es falsch, damit kräftig weiterzutrainieren.  Geben Sie dem Muskel die Möglichkeit, sich zu erholen und die kleinen Verletzungen heilen zu lassen.

Versuche, den Kater mit Stretching zu vertreiben sind übrigens sinnlos.  Zwar ist Dehnen geeignet, um Sport nachzubereiten, weil die Übungen den Muskeln bei der Regeneration helfen, doch gegen einen Muskelkater kann das Stretching nichts ausrichten.

Das Mittel der Wahl bei schmerzenden Muskel ist und bleibt Wärme. Auch leichte Bewegung fördert die Durchblutung und unterstützt bei der Heilung. Noch besser ist allerdings, regelmäßig zu trainieren und von Anfang an auf das richtige Maß zu setzen. Lassen Sie sich von unserem eboy – Team beraten. Wir helfen Ihnen gern weiter.

Muskelverletzungen

In wenigen Tagen sollte Sport im Freien wieder möglich sein. Noch ist es etwas zu kalt, aber mit steigenden Temperaturen treibt es viele Menschen wieder zu sportlichen Aktivitäten nach draußen. Auf der Couch hat man in den letzten Wochen genug gesessen, so dass unser Körper wieder nach Bewegung verlangt.

In der langen Winterzeit ist unsere Muskulatur schwach geworden. Aus diesem Grund sollte man mit leichten Trainingseinheiten beginnen, denn ein schwacher Muskel erhöht das Verletzungsrisiko. Ein kleiner Muskelkater ist auf jeden Fall garantiert. Zerrungen und gar einen Bänderriss sollten jedoch vermieden werden, sonst kann man das Training in den nächsten Wochen schnell wieder vergessen.

Aus diesem Grund sollten die Trainingseinheiten langsam umgesetzt werden. Die entsprechende Muskulatur kann durch Übungen vorab gekräftigt werden. Dazu zählen Kraftübungen aus dem eBody-Trainingsprogramm. Diese Kraftübungen können gleich auf Bauch, Rücken und Rumpf ausgedehnt werden.

Nach jeder Trainingsphase sollte jeder Sportler Wert auf Regeneration legen. Die Muskeln werden entspannt und auf das nächste Training vorbereitet. Wer mit dem Rad oder im Wald trainiert, sollte am Ende der Trainingseinheit immer gut zehn Minuten langsam auslaufen. Der Kreislauf kommt wieder runter und die Muskulatur gelangt in die Regenerationsphase. Hat man sich sehr verausgabt, dann empfiehlt das eBody Team einen Schontag einzulegen. Dieser Tag sollte komplett sportfrei sein. Ist man nach dem Training verspannt oder fühlt man eine Muskelverhärtung, dann können Massagen wahre Wunder bewirken. Auf eine Massage sollte man allerdings verzichten, wenn man einen Muskelfaserriss hat, an einer Entzündung leidet oder die Arterien bereits ordentlich verkalkt sind.

Verletzt man sich doch trotz unserer Tipps beim Training, dann sollte die Einheit sofort unterbrochen werden, um schlimmere Verletzungen zu vermeiden. Die Konsultation eines Sportarztes ist in jedem Fall ratsam.