Sport als Therapie

Die Ansicht, dass ein gezieltes Bewegungsprogramm besser wirkt als so manche Medizin, findet immer mehr Befürworter. Egal ob bei Diabetes, nach einem Herzinfarkt oder bei Depressionen – Bewegung unterstützt den Heilungsprozess.
Der Stoffwechsel wird angekurbelt, der Blutdruck sinkt, man benötigt weniger Medikamente.
Warum das so ist?
Unser Körper und unser gesamtes Zellsystem reagiert auf Reize. Sie sind geradezu lebensnotwendig. Die Redensart: „sich zu Tode langweilen“, bringt es gut auf den Punkt. Fehlen die Reize „rosten“ wir ein. Die inneren Prozesse laufen weniger gut, die Blutgefäße, Sehnen, Muskeln verlieren an Elastizität, wir werden anfälliger für Krankheiten, weil der Körper schnelle Veränderungen (Reize) nicht mehr gewohnt ist.
Mit Bewegung können wir dem entgegenwirken. In vielen Studien mit Herzinfarktpatienten wurde bewiesen, dass die Regeneration durch eine gezieltes Bewegungsprogramm deutlich beschleunigt wird.
Zudem finden die Menschen über den Sport oft zu einem neuen Lebenswandel, dem sie dann auch treu bleiben. Süchte, wie das Rauchen oder übermäßiger Alkoholkonsum werden schneller aufgegeben.
Wichtig ist natürlich, die passende Sportart auszusuchen. Nach einem Herzinfarkt Badminton oder Squash zu spielen, ist kontraindiziert. Am besten eignen sich Ausdauersportarten, wie Laufen, Nordic Walking, Schwimmen oder auch Tanzen.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt ab, wie oft und mit welcher Intensität Sie trainieren dürfen und dann tragen Sie sich feste Termine in den Kalender ein.
Sollten Sie bisher kaum oder gar keinen Sport getrieben haben, macht es Sinn, in einer Gruppe zu beginnen, um die Motivation aufrecht zu erhalten. Gemeinsam zu trainieren macht nicht nur mehr Spaß, sondern hilft auch den inneren Schweinehund aus dem Weg zu räumen.

Schlank mit Licht

Der Diätplan stimmt, der Wille ist da und trotzdem wollen und wollen die Pfunde nicht purzeln. Wir vermuten einen zu langsamen Stoffwechsel oder sonst etwas – doch die wahre Ursache kann an einer ganz anderen Stelle liegen. Vitaminmangel!
Das Portal „Eat Smarter“ berichtet: „Knapp 50 Prozent der Bundesdeutschen, Kinder wie Erwachsene, sind unterversorgt, weitere 15 bis 30 Prozent leiden unter ausgeprägten Defiziten. Sie bekommen zu wenig von dem vielleicht wirkungsvollsten und vielseitigsten Vitamin, das wir kennen. Ein ausreichend hoher Spiegel schützt vor Krebs, Herzinfarkt, Diabetes, Autoimmunerkrankungen, Virusgrippe und seelischen Schieflagen, härtet die Knochen und – kaum zu glauben – macht schlank.“

Dabei geht es wohl beim Abnehmen speziell um den Vitamin D – Haushalt. Ein Mangel an Vitamin D kann verherende Auswirkungen auf unseren Organismus haben und doch zählt er zu den verbreitetsten Gesundheitsstörungen der Welt.

Vitamin D wird von unserem Körper selbst produziert – allerdings unter einer Voraussetzung: es kommt genug Sonnenlicht an die Haut – mindestens an zwei, drei Tagen in der  Woche sollten die bloßen Arme und Beine für 15 bis 30 Minuten ins Licht. Kaum zu glauben – aber das reicht aus.
Ebenso kaum zu glauben ist allerdings, dass der moderne Mensch mit seinen Lebens- und Arbeitsgewohnheiten selbst diese kurze Zeitspanne nicht hinbekommt.
Obendrein haben die beständigen Warnungen vor Hautkrebs dazu geführt, dass die Menschen sich permanent mit hohem Lichtschutzfaktor eincremen und zwar schon, bevor sie in die Sonne gehen. Der Körper hat also gar keine Chance das lebensnotwendige Sonnenlicht zu tanken. Das Problem beschäftigt laut „Eat Smarter“ mittlerweile sogar die EU-Gesundheitsminister, denn die Folgekosten einer Vitamin D – Mangelerkrankung sind immens hoch.

Forschern ist es übrigens gelungen nachzuweisen, dass ausreichend Vitamin D in der Jugend nicht nur die Anzahl der Fettzellen beschränkt, sondern ein Leben lang für einen höheren Kalorienverbrauch sorgt. Damit wäre Vitamin D mit Abstand das beste natürliche Schlankheitsmittel, das uns zur Verfügung steht.
Also ab in die Sonne, wann immer sie scheint! Nicht Sonnenbaden – lieber Radeln, Laufen, Skaten und Walken. Das freut nicht nur Ihren Vitamin D – Haushalt, sondern vor allem Ihre Figur.

Gesünder durch mehr Muskeln!

Wie Muskeln unser Leben verändern!

Jeder menschliche Körper besteht aus ca. 650 verschiedenen Muskeln. Leider werden diese in der heutigen Gesellschaft nicht mehr ausreichend bewegt. Viele Menschen haben sitzende berufliche Tätigkeiten, wobei die körperlichen Bewegungen sehr eingeschränkt sind. Das hat leider zur Folge,dass immer mehr an Depression, Bluthochdruck, Übergewicht und sogar Krebs leiden. Das hat auch mit der Muskulatur zu tun, was neueste Forschungen ergeben haben. Die Muskeln senden viele Botenstoffe aus, die sich größtenteils mit wichtigen Organen austauschen.

Das menschliche Muskelsystem ist sehr komplex und wird überwiegend für die Fortbewegung genutzt. Doch leider setzen wir das nicht ausreichend ein. Das könnten wir tun, indem wir uns einfach viel mehr in Bewegung setzen und das am besten  mit Ausdauer- und Krafttraining !

Was haben die Muskeln für einen Stellenwert für die Gesundheit und was bewirkt mehr Bewegung auf unseren Organismus?

Die Naturvölker sind im Gegensatz zu unserer Zivilisation ständig in Bewegung . Wir dagegen werden immer mehr zu Bewegungsmuffel und bekommen dadurch immer mehr sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetis, Schlaganfälle, Herzinfarkte und vor allem leidet heute fast jeder zweite an Übergewicht! Und wir wären viel schlauer,gesünder und glücklicher,wenn wir uns nur mehr bewegen würden. Doch leider sind es immer noch zu wenig ,die Bewegung als wichtig empfinden. Bewegst DU dich ausreichend?

Das Ziel sollte sein, seinen Körper mehr zu bewegen und auch seine ernährungsweise zu kontrollieren. Eine Studie stellte fest,das nichtrauchende Menschen mit Normalgewicht die Erkrankung an Zivilisationskrankheiten um über 70 % veringern.

Also sollte sich jeder auf seinen Wochenplan 3-4 Stunden Sport,Fitness ,Bewegung schreiben. Das ist ein großer Schritt zu mehr Gesundheit und wohlbefinden.

siehe auch bei 3Sat einen super Bericht,der euch die Augen öffnet und dich zu mehr Bewegung anregt!

Ein ideales Fitnessgerät für einen gesunden Muskelaufbau , das TRX

Sex hält fit und senkt Bluthochdruck

Dass Sex weit mehr als  nur die schönste Nebensache der Welt ist, sollte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein. Sex macht nicht nur Spaß sondern wirkt sich obendrein gesundheitsfördernd auf unseren Organismus aus. Nicht umsonst ruft der brasilianische Gesundheitsminister José Gomes Temporão in einer aktuellen Kampagne seine Landsleute dazu auf, dem aktiven Liebesspiel mindestens fünf Mal pro Woche  Zeit zu widmen.

Sex als Schlafmittel

Selbst der aufregendste  Sex kann beim Einschlafen helfen. Während des Orgasmus schüttet der Körper in großen Mengen das Hormon Oxytocin aus, welches für eine geruhsame Nacht und einen erholsamen Schlaf sorgt.  Gesunder Schlaf reduziert Stress, beugt damit dem Burnout vor und lässt Sie einfach entspannter durch den Tag gehen.

Sex als Heilmittel

Sind Sie verspannt, haben Kopf- oder Rückenschmerzen oder wollen Sie schnell abnehmen? Versuchen Sie es doch mal mit einem regelmäßigem Schäferstündchen. Denn Sex lässt Ihren Puls ansteigen, fördert die Durchblutung, verbessert die Sauerstoffversorgung und lässt gleichzeitig rund 500 Kalorien dahinschmelzen. Obendrein vertreibt das Glückshormon Endorphin, das der Körper beim Liebesakt ausschüttet, lässtige Kopfschmerzen und baut Stresshormone ab.

Sex als Schönheitsmittel

Bei Männern steigt durch regelmäßigen Verkehr der Testosteronspiegel, was einem Herzinfarkt oder dem Gehirnschlag vorbeugt. Bei Frauen ist es die vermehrte Östrogenausschüttung, die sich positiv auf die Regenerationsfähigkeit der Hautzellen auswirkt, das Bindegewebe stärkt und somit auf natürliche Weise  Falten, Cellulite und Krampfadern bekämpft.
Ganz allgemein verbessert Sex unser Wohlbefinden. Wir fühlen uns entspannt, der Körper ist besser in der Lage, Vitamine aufzunehmen und obendrein beeinflusst regelmäßiger Sex unsere Stimmung positiv.  Sex macht einfach fröhlich und vital und das bis ins hohe Alter.

10 Regeln für eine gesunde Ernährung

1.Teil Regel 1bis 3

Bei »gutem Essen« denken die meisten Menschen an Geschmack und Genuß, bei »guter Ernährung« eher an Gesundheit und Figur. Dabei handelt es sich bei Essen und Ernährung keinesfalls um Gegensätze, und es lassen sich Gesundheit und eine gute Figur durchaus mit Geschmack und Genuß verbinden. Die folgenden Ausführungen basieren auf Empfehlungen der DGE.

1. Vielseitig — aber nicht zuviel

Da es kein Nahrungsmittel gibt, das die benötigten Nährstoffe wie Fett, Eiweiß, Zucker, Mineralstoffe, Vitamine, Wasser und Ballaststoffe jeweils in der optimalen Zusammensetzung enthält, muß eine bedarfsgerechte Ernährung die verschiedenen Nahrungsmittelgruppen berücksichtigen, um eine optimale Versorgung sicherzustellen. Der Ernährungskreis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung stellt eine leicht verständliche Übersicht zur Verfügung, die auf einen Blick erkennen läßt, in welchen Mengen welche Nahrungsmittelgruppen im Sinne einer ausgewogenen Ernährung verzehrt werden sollten. Natürlich finden sich innerhalb jeder Nahrungsmittelgruppe einzelne Nahrungsmittel, die ernährungsphysiologisch betrachtet als hochwertiger, und andere, die als minderwertiger eingestuft werden können. So ist in der Gruppe der Getreide und Getreideprodukte eine Scheibe Vollkornbrot zur Nährstoffversorgung des menschlichen Körpers höher einzustufen als eine Scheibe Toastbrot aus ausgemahlenem Mehl. Oder eine Scheibe Putenwurst ist aufgrund ihres geringen Fettgehalts günstiger einzustufen als eine Scheibe Salami.

2. Weniger Fett und fettreiche Lebensmittel

Achten Sie besonders auf die sogenannten versteckten Fette. Dazu zählen beispielsweise Fette in Fleisch, Wurst, Käse, Eiern, Nüssen, Kuchen, Schokolade etc. Achten Sie darauf, daß diese versteckten Fette pro Tag höchstens 30 bis 40 Gramm ausmachen. Um ein Gespür dafür zu bekommen, wo sich wieviel Fett versteckt, ist es empfehlenswert, für einige Tage ein Ernährungsprotokoll zu führen und auszuwerten. Dabei erhalten Sie nicht nur Informationen darüber, wie hoch Ihre tägliche Energiezufuhr liegt und wie hoch Ihr täglicher Fettkonsum ist, sondern Sie erfahren auch, ob die Relationen der Hauptnährstoffe zueinander den Empfehlungen entsprechen. Durchschnittlich werden in Deutschland übrigens rund 50 Gramm Fett pro Tag zuviel aufgenommen. Das entspricht etwa
450 kcal.

3. Würzig, aber nicht salzig

Ihr Geschmackssinn gewöhnt sich sehr schnell an salzreiche Kost. Nehmen Sie für einige Tage besonders salzhaltige Nahrung zu sich, wird Ihnen im Anschluß daran eine normal gesalzene Kost regelrecht fad vorkommen. Zur Zeit nimmt die deutsche Bevölkerung durchschnittlich ungefähr doppelt soviel Salz zu sich, als den Empfehlungen entspräche, nämlich zehn Gramm anstelle empfohlener fünf Gramm pro Tag. Es wird darüber diskutiert, ob bei entsprechend veranlagten Menschen eine Erhöhung des Blutdrucks und damit ein Anstieg des Herzinfarktrisikos. als möglicherweise unerwünschte Nebenwirkung dieser hohen Aufnahme möglich ist. Besonders salzhaltige Nahrungsmittel die meisten Käsesorten, Konserven, Fertiggerichte, Knat Wurst, Würzmittel wie Brühwürfel, Senf etc, salzarm dagegen sind unter anderem Milch, Joghurt, frisches Gemüse, Fleisch oder frischer Fisch und Küchenkräuter. Würze frischen Kräutern. Salzen Sie nur dann zusätzlich, wenn sie vorher probiert haben; bei Jodmangel empfiehlt sich darüberh Verwendung von Jodsalz, da es zur Vorbeugung von Je dient. Übrigens verändert sich unser Geschmacksempfin, einigen Wochen salzarmer Kost wieder, so daß wir auch we zene Speisen als angenehm würzig empfinden.

Die Verbindung Stress und Gesundheit

Was für Folgen hat der Stress für unseren Körper?

Stress und Hektik schadet der Gesundheit
Stress und Hektik schadet der Gesundheit

Befindet sich ihr Körper in einer Stresssituation, bemerken Sie ,dass er dadurch viel Energie freisetzten kann. Durch die Ausschüttung von Adrenalin, Kortisol und anderen Stresshormonen kommt der Körper durch das vegetative Nervesystem in ein Fluchtverhalten, das durch die Gefahrenreize ausgelöst wird.

Die körperlichen Reaktion sind Herzrasen, der Puls wird schneller, der Blutdruck steigt, die Atmung erhöht sich und die Atemwege erweitern sich um mehr Sauerstoff aufzunehmen. Die Muskeln sind in Alarmbereitschaft und bereit, schnell in Aktion zu treten.

Diese Reaktionen sind uns aus der Urzeit bekannt, als Menschen fast täglich um Leben und Tod kämpfen mussten. In der heutigen Zeit sind diese Fluchtmechanismen immer noch sehr hilfreich, um in brenzligen Situationen (im Verkehr, in außergewöhnlichen Situationen) schnell zu reagieren. Sonst sollten Stresssituationen eher gemieden werden.

In der heutigen Zeit sind Stresssituationen eigentlich nicht mehr sinnvoll, da sie nur unnötig den Körper in Hochspannung versetzt und diese kann nicht mehr ausreichend abgebaut werden.

Typische Anzeichen sind Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Magenprobleme, zu hoher Blutdruck und im schlimmsten Fall führt zu viel Stress zu Herzinfarkt und psychische Probleme  (Burn-Out).Der Stress raubt dem Körper die Kraft und Energien und schwächt somit das Leistungsvermögen.

Auch das Immunsystem wird schnell in Mitleidenschaft gezogen und macht somit den Körper wesentlich anfälliger für Infektionskrankheiten. Bei Männern führt es immer mehr zu Potenzstörungen und bei den Frauen besteht die Gefahr das der Zyklus nicht mehr in der Zeit ist!

Haben sportliche Aktivitäten positive Auswirkung auf ihre Gesundheit ?

Nimmt man den Leistungssport einmal außen vor, so kann regelmäßige sportliche Bewegung für den Menschen sehr wohl positive Auswirkung auf ein gutes Körpergefühl haben.

Es ist wichtig mit einer gründlichen Vorbereitung und langsamen Steigerung der sportlichen Aktivitäten zu den erwünschten positiven körperlichen Veränderungen zu kommen. Wer zu schnell in Form kommen möchte und seinem Körper ungewohnten Belastungen aussetzt riskiert dagegen Zerrungen, Muskel- oder Sehnenrisse und im Extremfall sogar Herz-Kreislauf-Probleme. Aus diesem Grunde ist es zu empfehlen, sich vor Beginn einer sportlichen Aktivität beim Arzt sein gesundheitliches OK zu holen.

Bei einer guten Vorbereitung und ihren körperlichen Möglichkeiten angemessen, beeinflusst der Sport eine ganze Reihe von Körperfunktionen, die sich in ihrer Gesamtheit günstig auf die Gesundheit auswirken. An erster Stelle ist hier vor allem ein gut trainiertes Herz-Kreislauf-System zu nennen, das sich positiv auf ihr Leistungsvermögen auswirken kann.

Auch hat Sport eine vorbeugende Wirkung auf die Entstehung von Krankheiten, insbesondere des Diabetes. Diese „Zivilisationskrankheit“ hat vor allem ihre Ursache in einer mangelnden Bewegung. Der Ausbruch aber auch ein bereits bestehender Krankheiten vom Typ 2 kann durch sportliche Aktivitäten verzögert bzw. positiv beeinflusst werden. Dies kann soweit führen, dass ein Diabetiker sogar auf seine Medikamente verzichten kann.Regelmäßiger Sport ist besonders gut gegen die heute weit verbreiteten Fettstoffwechselerkrankungen und kann sie weitestgehend vermeiden oder lindern.

Was ist eine Fettstoffwechselerkrankung?

Fette, die mit der Nahrung aufgenommen oder im Körper abgebaut werden, werden im Blut transportiert. Ein bestimmter Fettgehalt im Blut ist normal. Steigt der Fettspiegel im Blut an, misst der Arzt einen erhöhten Cholesterin- oder Triglyceridspiegel oder die Erhöhung beider Werte. Fettstoffwechselstörungen gelten als Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose).

Herz-Kreislauferkrankungen sind die häufigste Krankheits- und Todesursache in Deutschland.

Sogar die Volkskrankheit Nr.1, die Rückenschmerzen können durch gezieltes Krafttraining gelindert werden.

Daher, wer Wert auf eine gute und lang anhaltende Gesundheit legt, für den sollten ausgewogene und regelmäßige sportliche Aktivitäten Lebensbestandteil sein!

Werde ich durch Fett wirklich dick?

In Deutschland ist etwa jeder zweite Bundesbürger zu schwer (BMI über 25). Wer zuviel wiegt ißt in der Regel mehr Fett als Normalgewichtige. Die Fette sind in der Zivilisationskost mit 40-45% der zugeführten Nahrungsenergie beteiligt. Dieser Anteil ist viel zu hoch, da Fette die Entstehung von Krankheiten fördert und die körperliche Leistungsfähigkeit verschlechtert.

Der tatsächliche Bedarf liegt bei 6-8 g essentiellen Fettsäuren, das sind viel weniger als 5% der zugeführten Nahrungsenergie. Fette werden in unserem Körper gespeichert, damit sie dort wichtige Organfunktionen unterstützen und fungieren in den Organen als schützendes Polster, im Unterhautfettgewebe als Isolation gegen Kälte und Wärme. Fett ist wichtig für die Versorgung mit fettlöslichen Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren.

Doch zuviel Fett ist nicht gut! Dann nämlich, wenn die Fettzufuhr auf Dauer die nötige Energiemenge übersteigt. was zuviel ist, legt der Körper sofort  in Depots wie Bauch, Hüften, Oberschenkeln und in den Organen an.

Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und Stoffwechselerkrankungen sind die möglichen Folgen.

Bei der Entstehung von Übergewicht spielt Fett eine besondere Rolle. Fett hat einen sehr hohen Energiegehalt (1 g Fett liefert 9,2 Kalorien , 1 g Kohlenhydrate nur 4,1 Kalorien), es wird vom Körper als Energiereserve bevorzugt.Die Verstoffwechslung von Kohlenhydraten beim Menschen wird weitaus besser reguliert, als die des Fettes.

Die Hunger – Sättigungs – Regulation des Körpers spricht besser auf Kohlenhydrate an als auf Fett. Das bedeutet aber nicht: Freie Fahrt für Kohlenhydrate. Auch die machen dick, wenn man auf Dauer soviel davon ißt, daß der Energiebedarf überschritten wird. Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Naturreis, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Gemüse, Salat und Obst aber haben große Vorteile: sie sind reich an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, und sie machen lange satt.

Zur Vorbeugung von Übergewicht sollte der Mensch die Umstellung auf eine fettärmere und gleichzeitig ballaststoffreichere Kost wählen. Die fetthaltigen Lebensmittel sollten nicht mehr als 30 Prozent der Gesamtkalorien sein. Bei einer Energiezufuhr von 2200 Kalorien am Tag, sind das etwa 70 – 80 Gramm Fett. Der Bundesbürger ißt im Durchschnitt fast doppelt soviel – bis zu 120 Gramm.

Achtung vor vesteckten Fetten ! Will man fettarm leben – und das sollten primär Übergewichtigte Menschen – sollte man sehr wachsam auf versteckte Fette sein,wie z.B. Käse, Schokolade, Nüsse,Soßen, Wurstwaren,Pommes frites Sie nehmen den größten Teil der Gesamtfettmenge (ca. 65 %) ein.