Spitzen-Gehälter für viele Krankenkassen-Manager0 Kommentare

Publiziert am 11.03.2010 um 15:07

Wie ich heute einem Artikel aus der renommierten Wochenzeitschrift „Die Zeit“ entnehmen konnte, sollen die Manager vieler Krankenkassen trotz Finanzkrise und steigender Ausgaben im Gesundheitswesen noch immer Spitzengehälter verdienen. Als Normalbürger fragt man sich, was machen die eigentlich den ganzen Tag in ihren Glaspalästen? Der Arbeitgeber überweist jeden Monat die Beträge an die Krankenkassen für seine Mitarbeiter. Von diesem Geld, welches jeden Monat pünktlich überwiesen wird, kann man sich durchaus Spitzengehälter leisten. So sollen die Gehälter der Manager alle samt über 200.000 Euro im Jahr betragen. Ein stolze Summe, dafür dass man weder Vertrieb machen muss und einfach nur Gelder verwaltet, die jeden Monat pünktlich auf das Konto der Krankenkassen überwiesen werden. So einen Job hätte ich auch gern. Wie wird man eigentlich Chef einer Krankenkasse?

Ich finde, dass wir diese vielen Krankenkassen gar nicht nötig haben. Kann man sich nicht auf eine zentrale Kasse einigen? Dann könnte man schon mal die Gehälter der fast dreihundert Krankenkassenmanager einsparen. Ohnehin sind diese vielen Glaspaläste der Kassen völlig unsinnig. Schöne Büros mit stillvollen Möbel, dies alles bezahlen die Beitragspflichtigen. Ich bin für eine rigorose Revidierung der Krankenkassenlandschaften. Wir benötigen keine dreihundert Kassen in Deutschland. Lieber eine Pflichtversicherung für alle und wer mehr will, kann eine Zusatzversicherung abschließen. Auf Dauer wird sich diese Krankenkassensystem wohl ohnehin nicht mehr halten können. In zwanzig Jahren gibt es mehr alte als junge Menschen und die Kosten entsprechend Geld. Da helfen nur noch ein Zusammenschluss der Krankenkassen und eine radikale Kürzung der Managergehälter.

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