Wenn der Sommer besonders heiß ist und tagsüber Temperaturen über 30 Grad Celsius herrschen, sollte man sein Workout auf jeden Fall in die kühleren Morgenstunden verlegen. Denn Sommer hin oder her – abnehmen wollen wir ja trotzdem. Also früh raus und gleich auf die Piste. Aber ist es gesund, ohne Frühstück zu trainieren? Nehmen wir besser ab, wenn wir früh mit leerem Magen joggen?
Ja – einige Forscher behaupten, dass wir vor dem Frühstück besonders viel Fett verbrennen.
Denn um Sport zu treiben, benötigen wir Energie und die muss ja schließlich irgendwo her kommen. Da der Magen nichts hergibt, muss der Körper gezwungenermaßen auf seine eigenen Reserven zurückgreifen.
So lautet zunächst die Theorie und tatsächlich bestätigen auch einige Studien, dass ein hungernder Körper beim Sport Fettpölsterchen besonders effektiv abbaut. Grund ist der erhöhte Adrenalin und der gesenkte Insulinspiegel, beides zusammen lässt die Muskeln mehr Fettsäure verbrennen.
In einer aktuellen Studie wurde das nun bestätigt. Die Teilnehmer, die vor dem Training gegessen hatten, verbrannten überwiegend Kohlenhydrate, während die, die mit nüchternem Magen an den Start gegangen sind, eher ihr Fett “freigaben” Also, spricht nun eigentlich alles dafür, gleich morgens in die Gänge zu kommen und zwar ohne Frühstück?
Naja nicht ganz – denn nicht alle Wissenschaftler halten das Trainieren auf nüchternen Magen für besonders vorteilhaft.
Begründung: Da der Blutzucker, der ja ohnehin schon niedrig ist, noch weiter sinkt, kann einem am Ende schwindelig werden. Außerdem trainiert man auch schlechter als bei guter Ernährung und die Verletzungsgefahr steigt.
Man muss ja nicht gleich eine riesige Schüssel Müsli zu sich nehmen – aber eine leckere Banane ist schon o.k. und vielleicht macht die ja auch so satt, dass man nach dem Workout gar kein Frühstück mehr braucht.


[...] kein opulentes Mahl gönnen, ihre Energiebilanz beeinflusst. Das Fazit kann dann heißen: Ausdauertraining (intensiv) + Krafttraining + Ernährungsumstellung = [...]