Schlechtes Wetter, kurze Tage, keine Sonne und Stress im Büro können in der Winterzeit bei vielen Menschen Depressionen auslösen. Man fühlt sich schlapp, ist unausgeglichen und reagiert bei der kleinsten Kleinigkeit aggressiv. Dann bäumt man sich kurz auf, um danach wieder in sich zusammenzufallen und mit sich und der Welt zu hadern. Diesen Zustand bezeichnet man auch allgemein als Depression.
Forscher haben nun festgestellt, dass neben den aufgeführten Faktoren auch eine Unterversorgung mit Omega 3 Fettsäuren Depressionen auslösen kann. Bekanntermaßen können Omega 3 Fettsäuren schweren Herz-Kreislauferkrankungen vorbeugen und können nunmehr auch dabei helfen, Depressionen zu vermeiden. Schon deshalb sollte man darauf achten, dass man immer ausreichend Omega 3 Fettsäuren zu sich nimmt. So lässt sich das Herz-Kreislaufsystem stärken und eine Depression verhindern.
Dieses Ergebnis, das fehlende Omega 3 Fettsäuren Depressionen verursachen können, hat ein spanisch-französisches Forscherteam im Laborversuch herausgefunden. Die Forscher konnten nachweisen, dass es bei einem Mangel zu neuronalen Störungen in mindestens zwei Arealen im Gehirn kommt. Betroffen sind davon der Nucleus accumbens und der präfrontalen Cortex, also genau die Bereiche des menschlichen Gehirns, welche für die Steuerung von Emotionen, Belohnung und Motivation verantwortlich sind.
Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann also zu einer Störung des Gemütszustandes führen. Wenn dann noch Lichtmangel und mangelnde Bewegung hinzukommen, dann ist man auf dem besten Wege, in eine Depression zu verfallen.
Die Unterversorgung mit Omega-3- könnte auch eine Erklärung dafür sein, dass in den westlichen Industrieländern immer mehr Menschen an Depressionen leiden.
Fast jeder hat heute in seinem Bekanntenkreis einen Menschen, der an unter diesen Gemütsschwankungen zu leiden hat und sich einfach mal drei Tage in einem dunklen Zimmer verkriecht.
Wie kann man einen Omega 3-Fettsäurenmangel vermeiden?
Indem man einfach mehr Lebensmittel konsumiert, die reichhalting an Omega 3- Fettsäuren sind. Dazu zählen beispielsweise:
Meeresfische wie Lachs, Makrele, Heilbutt und Heringe.
Pflanzenöle aus Raps und Leinsamen
Walnüsse und Mandeln
Schalentiere wie Scampies und Krebse


