Laufen bei Kälte, Eis und Schnee0 Kommentare

Publiziert am 01.12.2010 um 13:46

Der Winter hat uns fest im Griff, die Temperaturen liegen weit unter dem Gefrierpunkt und so mancher Läufer fragt sich angesichts der Witterungsverhältnisse, ob es gut und gesund ist, jetzt noch draußen zu trainieren, oder ob man doch lieber auf das Laufband umsteigen sollte.

Grundsätzlich gilt, wer auch im Winter regelmäßig läuft, wird sich Schritt für Schritt an die Kälte gewöhnen und dabei seinen Organismus abhärten. Denken Sie daran, dass Sie sich beim Skilaufen ja auch nicht fragen, ob es nicht zu kalt dafür ist. Im Grunde gilt, wenn der Rahmen stimmt, spricht nichts gegen das Laufen im Winter. Rahmen heißt in dem Fall: Sie sind gesund und zweckmäßig gekleidet.

Wählen Sie ein ruhiges Lauftempo, damit eine ausreichend Atmung durch die Nase möglich ist. So wird die kalte Luft vorgewärmt und dringt nicht direkt frostig kalt in die Lunge ein.Vielleicht binden Sie sich einen Schal um Hals und Mund oder setzen eine Mütze auf, wie Motorradfahrer sie gern im Winter tragen, wo nur der Nase/Augen Bereich frei bleibt. Gute Funktionskleidung ist das A und O. Sie sollte atmungsaktiv sein, den Schweiß vom Körper weg transportieren und den Körper wärmen. Zwiebellook ist gut – also je nach Kältegrad mehrere Schichten übereinander und darüber eine atmungsaktive und windabweisende Jacke.

Da es im Winter früh und nachmittags schon oder noch dunkel ist, sollte die Kleidung hell sein, vor allem, wenn Sie in Straßennähe laufen. Reflektoren an den Armen und Schuhen leisten gute Dienste.

Also – Laufen im Winter ist völlig in Ordnung. Es vertreibt auf jeden Fall den Winter-Blues.
Sollte es allerdings mal rutschig sein, durch Schnee oder Eis,  sollten die Laufschuhe unbedingt ein grobes Profil haben.

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