Kosten für Gesundheit steigen weiter0 Kommentare

Publiziert am 08.04.2010 um 15:27

Glaubt man den Zahlen des statistischen Bundesamtes, dann sind die Gesundheitskosten weiter gestiegen und betrugen im Jahr 2008 rund 263 Milliarden Euro. Dies macht einen Anstieg um 3,9 Prozent gegenüber dem Jahr 2007. Für 2009 liegen noch keinen Zahlen vor, doch kann man von einem weiteren Anstieg ausgehen. Wenn wundert dieser Anstieg noch, wird doch unsere Bevölkerung immer älter und damit auch pflegebedürftiger. Im Alter kommen die Einschläge immer näher, wie man so schön sagt. Wer sich nicht rechtzeitig auf das Alter vorbereitet, der könnte an Lebensqualität mächtig einbüßen. Bewegung und Sport können lange Gesund halten. Mäßiges Essen und beim Sport nicht übertreiben, dann hat man gute Chancen, sich lange bei bester Gesundheit zu erfreuen und hoffentlich schmerzfrei seinen Lebensabend verbringen zu können. Nur wer Schmerzen wirklich kennt, weiß wie schön das Leben ohne ständige Schmerzen beispielsweise im Knie oder in der Schulter sein kann. Oft kommt die Einsicht aber zu spät und so ist man auf die Hilfe seiner Krankenkasse angewiesen. Wer in der gesetzlichen Krankenkasse ist hat Glück, denn die privaten Kassen können im Alter ziemlich kostspielig werden.

Schaut man sich mal die Kostentreiber im Gesundheitswesen an, dann sind es vor allem die ambulanten Einrichtungen, insbesondere aber die Pflegeeinrichtungen, die mehr Geld benötigten. Diese haben im Vergleich zum Jahr 2007 rund 4,5 Prozent mehr an Geld ausgegeben. Insgesamt sind für diesen Bereich rund 130,9 Milliarden aufgewendet worden. Die Ausgaben für Medikamente hingegen sind leicht gesunken. Zwar wurden immerhin noch rund 43,2 Milliarden für Arzneimittel ausgegeben, aber der Anstieg ist nicht so hoch wie bei den Kosten für die ambulanten Pflegeinrichtungen.

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