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Publiziert am 25.08.2009 um 15:03

Hungertheorien

Was veranlasst den menschlichen Körper zur Nahrungsaufnahme ? Hierfür gibt es unterschiedliche Theorien. Am eingehendsten untersucht ist die die Abhängigkeit des Hungergefühls vom Blutzuckerspiegel. Je tiefer der Blutzuckerspiegel sinkt, um so stärker macht sich der kleine Hunger bemerkbar. Der Dehnungszustand des Magens wird als Auslöser für eine Nahrungsaufnahme diskutiert.

Die Setpoint->Theorie:

Jeder Mensch hat ein bestimmtes “ ideales“ Gewicht bei dem eine bestimmte Menge Fettgewebe in den Erbanlagen abgespeichert ist. Nimmt man zu viel zu oder zu viel ab, steuert das Gehirn die Nahrungsaufnahme in die Richtung, die dem gespeicherten Gewicht entspricht. Lange Zeit galt die Setpoint-Theorie als abgesichert. Studien ergaben allerdings , das eineiige Zwillinge das Ergebnis in Frage stellten. Es wurde untersucht dass der eine Zwilling deutlich übergewichtig und der andere Zwilling schlank sein kann obwohl ja beide die gleichen Erbanlagen in sich tragen.

Vermutlich regelt eine Kombination aus vier Faktoren den inneren Reiz der Nahrungszufuhr.

Magenfüllung
-Blutzuckerspiegel
Arminosäurenspiegel
Setpoint

Der Kauvorgang ist in der Lage den Rückkopplungsmechanismus für den Sättigungseffekt im Gehirn auszulösen. Dieser tritt aber erst nach zwanzigmenütigem Kauen ein.

Denken Sie an ihr Lieblingsgericht und Ihnen wird klar, daß die Nährstoffbedürfnisse von äußerlichen Einflüssen wie Appetit , Genuß, Langeweile, Frust, Einsamkeit, Ärger und Gesellschaft manipuliert wird. Gäbe es diese äußeren Einflüsse nicht würde der Körper durch innere Reize gesteuert und würde zielstrebig die optimale Nährstoffrelation aufnehmen.

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