Die Augen jucken und tränen, die Nase läuft und der Hals kratzt. Es ist Heuschnupfenzeitund in Deutschland plagt sich jeder Vierte mit den Symptomen einer Pollen-Allergie herum.
Dabei reagiert der Körper auf natürliche Stoffe plötzlich mit einer Überempfindlichkeitsreaktion. Er kann nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden, verwechselt die Pollen mit gefährlichen Substanzen und setzt daraufhin zur Gegenreaktion an. Dabei werden Entzündungsbotenstoffe wie Histamin freigesetzt, die dann letztendlich zu den vielfältigen Symptomen wie Hautrötungen, Niesreiz und entzündeten Augen führen.

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Fakt ist, dass wir nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung sind. Ständig steigende Belastungen durch Umweltgifte und unser übertriebenes Hygienebewusstsein sind mitverantwortlich für die steigende Zahl von Allergie-Betroffenen. Natürlich spielen auch erbliche Vorbelastungen eine Rolle.
Aber – und das wussten unsere Großmütter noch - ein gesundes Maß an Dreck im Kindesalter schützt vor Allergien und trainiert das Immunsystem. Das ist mittlerweile durch viele Studien bewiesen worden. Und auch der frühe Kontakt mit anderen Kindern, sei es durch Kindergarten oder Tagesmutter wirkt sich positiv auf die Immunabwehr aus.
Ist der Heuschnupfen erst einmal da, sollten Sie einen Spezialisten aufsuchen und abklären lassen, worauf Sie allergisch reagieren. Nasensprays, Kortison-Präparaten und Antihistaminika können zwar kurzzeitig fürLinderung der Symptome sorgen, sind aber keine Dauerlösung, zumal sie dann meist noch mit Nebenwirkungen wie Müdigkeit zu kämpfen haben.
Ratsam ist eine spezifische Immuntherapie. Dabei werden dem Patienten die Allergieauslöser in allmählich ansteigenden Dosen gespritzt. Dadurch entwickelt das körpereigene Immunsystem eine Toleranz gegenüber den Allergenen. Darüberhinaus gibt es eine Vielzahl von alternativen Heilmethoden. Darmsanierung, Entgiftungskur, Homöopathie oder Eigenblut-Therapie, um nur einige zu nennen.

