Geburtstagskind Bikini0 Kommentare

Publiziert am 05.07.2011 um 08:32

Happy Birthday Bikini. Heute vor 65 durften wir dich zum ersten Mal bewundern, als der Modeschöpfer Louis Réard das Revuegirl Micheline Bernadini mit einem Bikini im Pariser Nobelbad „Molitor“  über den Laufsteg schickte. Ein Skandal, der im wahrsten Sinne des Wortes einschlug wie eine Bombe.

Heute regt sich niemand mehr auf, wenn Bikinis die Körper der Frauen eher sparsam bedecken. Im Gegenteil – heute tun Frauen eine Menge dafür, um die richtige Bikini-Figur zu haben. Da werden Diäten gehalten, Gewichte gestemmt oder Aerobic-Kurse besucht. Und Männer freut es, lässt doch der Bikini weit mehr Haut herausblitzen, als der züchtige Einteiler.

Der Bikini ist nach wie vor ein beliebteste Bademodell. Ob nun als Monokini, Trikini, Tankini, Mixkini – es gibt ihn in allen Farben und Formen. Mit Animal-Print, Strass-verziehrt oder ganz mondän in Schwarz.
Welche Form am Besten passt, kann Frau mittlerweile per Computer ermitteln lassen. Dazu wird ein Scann des Körpers angefertigt und dazu per Rechnerprogramm der passende Schnitt ermittelt.

Den Zweiteiler trug man übrigens schon im alten Rom. Trotzdem brauchte es lange, ehe sich der Stofffetzen, wie er oft genannt wurde, durchsetzte. Da half es auch nicht, dass Marilyn Monroe oder Brigitte Bardot sich in einem Bikini präsentierten. Er galt schlichtweg als skandalös und als modische Eintgleisung.
Das änderte sich erst im Zuge der sexuellen Revolution. Sie befreite nicht nur die Lust, sondern auch den Bikini aus seinem modischen Schattendasein. Und auch wenn man sich vielerorts noch per Verbot gegen den Bikini wehrte – der Siegeszug der drei Dreiecke in die Badeorte, war nicht mehr aufzuhalten.

Heute kann man über so viel Prüderie nur noch milde lächeln, ist doch der Bikini aus dem Strand- und Badebild nicht mehr wegzudenken.

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