Der Frühling ist da, für das Wochenende werden in einigen Regionen bis zu 20 Grad Celsius erwartet. Nichts wie raus, denkt man!

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Doch jeder zweite Deutsche zieht sich stattdessen die Decke über den Kopf und würde am liebsten den Tag komplett verschlafen.
Frühjahrsmüdigkeit ist keine Krankheit. Sie ist bedingt durch die ganz normale Umstellung des Körpers von der lichtarmen auf die lichtreiche Zeit – also von Passivität zu Aktivität. Das kostet Kraft. Kraft, die viele von uns nach den Wintermonaten gar nicht haben, denn meist sind die Akkus leer.
Die meisten Schwierigkeiten bringt die hormonelle Umstellung des Körpers mit sich. Im Winter schüttet der Körper vermehrt Melatonin – das Ruhehormon aus. Kommt der Frühling und mit ihm die Sonne, wird die Serotoninproduktion angekurbelt. Eine Zeitlang arbeiten beide Hormone im Körper und das strengt an.
Das beste, was sie tun können: raus an die frische Luft. Lassen Sie Licht und Sonne an ihren Körper und zwar so oft es geht. Das beschleunigt den Umstellungsprozess.
Essen Sie ballaststoffreich! Viel Obst und frisches Gemüse und vor allem: trinken Sie reichlich Wasser, damit der Körper Stoffwechselschlacken und Gifte ausscheiden kann. Früher hat man zum Frühjahr eine Fastenkur gemacht, um dem Körper die Umstellung zu erleichtern und ihn nach den “satten” Monaten wieder zu entlasten.
Sie müssen nicht gleich fasten – leichte Kost und kleine Portionen reichen aus, um den Stoffwechsel auf Trab zu bringen.
Und schließlich: Bewegen Sie sich – am besten draußen! Ein Spaziergang an der frischen Luft, Joggen, statt im Fitness-Studio an den Geräten zu schwitzen, Radfahren oder Walken – nutzen Sie die schöne Frühlingszeit um nicht nur der Frühjahrsmüdigkeit davon zu laufen, sondern auch um sich für den Sommer fit zu machen.

