Fette sind genial!0 Kommentare

Publiziert am 08.11.2009 um 21:23

„Du bist, was du isst”

gesundes Öl

gesundes Öl

Folgt man diesem beliebten Sprichwort, werden Sie fett, wenn Sie Fett essen. Einer der größten Gesundheitstrends der letzten 20 Jahre war die Antifettbewegung. Alles musste fettarm oder fettfrei sein.

Fette sind für die Gesundheit unabdingbar. Zellmembrane bestehen aus Fett. Fett löst sich nur langsam auf und entsetzt seine Energie entsprechend. Dadurch bleibt der Körper gesättigt, und der Blutzucker wird reguliert. Fette helfen Ihnen, von Mahlzeit zu Mahlzeit zu kommen, ohne das Gefühl zu haben, Sie würden verhungern, und sie versorgen Sie mit wichtigen Nährstoffen und Antioxidantien zur zellulären Reparatur der Gelenke, Organe, Haut und Haar. Fette, besonders aus Fisch- und Leinsamenölen, unterstützen die Wahrnehmungsfähigkeiten, geistige Frische und das Erinnerungsvermögen.

Natürlich ist nicht jedes Fett gut. Essen Sie daher nur ungesättigte Fette und keine gesättigten. Der Unterschied in der chemischen Zusammensetzung der beiden Produkte liegt in den signifikanten Auswirkungen auf die Gesundheit. Gesättigte Fette erhöhen den Cholesterinspiegel,verstopfen Arterien und stellen eine Bedrohung für Ihr Herz da. Ungesättigte Fette erhöhen den Cholesterinspiegel nicht, im Gegenteil: Untersuchungen haben ergeben, dass sie sogar die Blutfettwerte senken.

Ungesättigte Fette sind bei Zimmertemperatur flüssig und kommen in Oliven-, Raps, Leinsamen- undFischöl vor. Allerdings sind nicht alle ungesättigten Fette gesund. Pflanzliche Fette etwa sind, obwohl ebenfalls ungesättigt, ungesund, wenn sie zum Braten benutzt werden. Das liegt daran, weil sie Trans-Fette enthalten, die nur das schlechte (LDL) Cholesterin erhöhen und nicht das gute (HDL) Cholesterin. Dieses Arterien verstopfende Fett steckt vor allem in verarbeiteten Lebensmitteln wie Keksen, Crackern, Kuchen, Torten und Margarine. Man findet es auch in frittierten Nahrungsmitteln, speziell in Fastfood-Restaurants, und in kleineren Mengen in Milchprodukten. Immerhin müssen die Hersteller seit dem 1. Januar 2006 die jeweilige Menge der Trans-Fette auf den Etiketten angeben. Selbst Snacks, die als „fettarm” angeboten werden, enthalten zu viel Trans-Fett — also vergewissern Sie sich, was auf dem Etikett steht.

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