Achtung Zecken0 Kommentare

Publiziert am 24.06.2011 um 10:23

Sommerzeit ist Draußenzeit. Weit mehr als sonst halten wir uns im Freien und in der Natur auf, manch einer durchstreift auf Schusters Rappen Wälder und Wiesen. Leider lauern dort auch kleine Spinnentiere, die es auf unser Blut abgesehen haben – die Zecken.

Wie die meisten von uns schon wissen, können Zecken Krankheiten übertragen. Zum einen die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), zum anderen die Borreliose, die – nicht erkannt – noch Jahre nach dem Zeckenstich zu unangenehmen Symptomen führen kann.

Wie kann man sich nun am Besten davor schützen?
Bevor man sich gleich impfen lässt, lohnt es sich zunächst, einen Blick auf eine sogenannte Zecken-Karte zu werfen, denn nicht in allen Gebieten, besteht die Gefahr, sich mit FSME zu infizieren.
Eine Impfen ist grundsätzlich nur dann zu empfehlen, wenn man wirklich viel draußen ist und sich überwiegend in einem Gefahrengebiet aufhält. Vorbeugend kann man sich auch durch Einreiben mit Anti-Zecken-Mitteln, durch festes Schuhwerk und Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen schützen.
Sind Sie durch den Wald, durch Gebüsch oder hohes Gras gewandert, dann suchen Sie am Besten abends den Körper nach Zecken ab. Besonders dort, wo die Haut dünn ist, stechen die lästigen Zecken gern. Hat sich eine schon in der Haut verankert, dann ziehen Sie sie mit einer Zeckenzange heraus. Bitte nicht drehen, da sonst die Gefahr besteht, dass der Kopf in der Haut stecken bleibt und sich die Stelle entzündet.
Übrigens minimieren Sie das Risiko der Übertragung von FSME Erregern durch schnelles Auffinden der Zecke, da die Erreger erst einige Zeit nach dem Stich in die Wunde übertragen werden.
Gegen Borreliose können Sie nicht impfen, da gelten alle bereits genannten Vorsichtsmaßnahmen. Falls eine Zecke Sie erwischt hat, beobachten Sie gut die Einstichstelle. Entwickelt sich ein roter Ring, sollten Sie schnell einen Arzt aufsuchen, denn eine frühzeitige Behandlung schützt Sie vor Spätfolgen.

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