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Publiziert am 04.12.2010 um 17:27

Man mag es kaum glauben, am Ende der Grundschulzeit können nur die Hälfte aller Mädchen und Jungen sicher schwimmen. Da Schwimmen dann später auch im Schulsport nicht mehr auftaucht, bleibt es bei vielen bei diesem Stand – sicher ein Grund dafür, dass es Jahr für Jahr eine erschreckend hohe Anzahl an Badeunfällen gibt, teilweise mit tödlichem Ausgang. Allein im letzten Jahr ertranken in Deutschland 474 Menschen.
Das Problem ist, dass viele aus Angst, ausgelacht oder gehänselt zu werden, nicht zugeben, dass sie nicht richtig schwimmen können. Ein fataler Fehler, der das Leben kosten kann.
Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG, die seit ihrem Gründungsjahr 1913 für gesicherte Badestellen sorgt, wirbt derzeit intensiv dafür, dass Kinder rechtzeitig Schwimmen lernen. Der Schulsport allein reicht da nicht aus. Dort wird oft vorausgesetzt, dass die Kinder schon schwimmen können. Da fallen die Nichtschwimmer schnell durch das Raster.
Mit dem Motto „Winterzeit ist Ausbildungszeit“ will der DLRG nun mehr Sicherheit in die Badesaison bringen und Eltern dazu animieren, mit ihren Kindern frühzeitig einen Schwimmkurs zu besuchen.
Sinnvoll ist der Schwimmlernstart ab dem 4 – 6 Lebensjahr. Dann können die Kinder die Bewegungen schnell und spielerisch lernen.
Wenn Sie zu den älteren Nichtschwimmern gehören, dann scheuen Sie sich nicht, einen Kurs zu besuchen. Niemand wird Sie auslachen, im Gegenteil. Also informieren Sie sich entweder direkt beim DLRG oder in einer Schwimmhalle vor Ort.
Und wenn Sie dann sicher wie ein Fisch im Wasser sind, dann entdecken Sie das Schwimmen vielleicht ja auch als Sportart für sich. Schwimmen ist extrem gelenkschonend, trainiert das Herz- Kreislaufsystem und strafft ihren Körper auf sanfte Art.

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