5 Grundsätze der gesunden Ernährung0 Kommentare

Publiziert am 20.12.2009 um 21:16
@flickr/gurke

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1. Abwechslungsreiche gesunde Mischkost

Es gibt kein Nahrungsmittel, das alle wichtigen Nährstoffe im richtigen Verhältniss enthält. Daher wird empfohlen sich von möglichst  einer großen Vielzahl sich ergänzender Nahrungsmittel zu ernähren, um die Ernährungsbilanz ausgeglichen zu gestalten. Jede einseitige Ernährung bringt Nachteile. Dabei sollte die tägliche Nahrungsmenge auf fünf oder mehr Mahlzeiten verteilt werden.

2. Übergewicht abbauen

Übergewicht begünstigt eine Vielzahl von Krankheiten, wie hohen Blutdruck, Zuckerkrankheit, Gicht, Krampfadern, Herzmuskelschwäche. Wer gesund und leistungsfähiger werden und lange leben will, sollte sein Übergewicht abbauen. Dbei muß man nicht unbedingt das Idealgewicht erreichen. Aber man sollte doch in die Nähe des Normalgewichts kommen, indem man Überernährung vermeidet und genügend Energie durch körperliche Tätigkeit verbrennt.

3. Zuviel Fett und Cholesterin vermeiden, ungesättigte Fettsäuren bevorzugen

Eine tägliche Fettaufnahme von mehr als 40% der Gesamtenergiezufuhr ist zu viel! Fett liefert viele überflüssige “leere” Kalorien, fördert Übergewicht, Arteriensklerose und möglicherweise auch einige Krebserkrankungen. Der tägliche Fettanteil in der Nahrung sollte nicht über 30-35% der zugeführten liegen. Dabei sollten Fette mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren  bevorzugt werden. Nahrungsmittel mit versteckten Fetten (Mayonnaise, Bratwurst, Erdnüsse etc.)  Pro Tag sollte nicht mehr als 300 mg Cholesterin in der Nahrung enthalten sein. Der Durchschnittswert der tatsächlichen Cholesterinaufnahme liegt dagegen bei 500-700 mg täglich.

4. Ballastoffreiche Nahrungsmittel bevorzugen

Ballastoffe sind kein Balast! Ballastoffe sind für den Körper unverdaulische Nahrungsbestandteile , die innerhalb des Verdauungsvorgangs wichtige Aufgaben erfüllen. Es gibt eine große Zahl von Krankheiten, die auf Ballastoffmangel zurückgehen (Verstopfung, Darmkrebs, Hämorrhoiden etc.). Insbesondere die Kohlenhydrate sollten nicht in verfeinerter, sondern in naturbelassener Form zugeführt werden.

5. Den Zuckeranteil vermindern

Zucker macht krank! Der Zuckeranteil in der Nahrung sollte von den üblichen 25% auf weniger als 10% der täglichen Energiezufuhr herabgesetzt werden. Ein hoher Zuckeranteil fördert ein Menge von Krankheiten (Zahnkaries, Herzkrankheiten, Darmkrankheiten). Zucker führt zu Fehlernährung , da er nur reine Zuckerkristalle ohne Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthält.

Fazit: Eine gesunde Ernährung für sich alleine nützt nicht viel, wenn die sonstige Lebensweise nicht mit ihr übereinstimmt. Die Nahrungsmittel verbrennen mit Sauerstoff. Daher sollte außer der Nahrungsaufnahme auch eine ausreichende Zufuhr von Sauerstoff gewährleistet sein. Das erreichen Sie nur durch ausreichende Bewegung und Fitness.

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